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Travel Guide: Estland

Als drittes Land auf unserer Reise als DiNos besuchen wir Estland – genauer: die Hauptstadt Tallinn. Damit wir darauf einigermaßen gut vorbereitet sind, versuchen wir für jedes neue Land, das wir besuchen, einen Travel Guide zu verfassen. Darin immer enthalten: Worauf man achten muss, welche Besonderheiten es in dem Land gibt, und was für digitale Nomaden besonders gut zu wissen ist. Natürlich aktualisieren wir diese Guides immer, wenn wir etwas Neues über das Land lernen.

Disclaimer: Wir sind natürlich keine ausgewiesenen Experten, ein Irrtum kann also vorliegen. Sollte das der Fall sein, lasst es uns bitte wissen, damit wir den Artikel aktualisieren können.

Apps/Websites

  • Unsere generellen App-Empfehlungen gelten hier natürlich auch.
  • Unter visittallinn.ee gibt es gute Informationen in englischer und teilweise deutscher Sprache rund um den Besuch in Tallinn. Generell zu Estland kann man sich auf visitestonia.com Informationen suchen.
  • Wer Museen und Attraktionen besuchen möchte, kann überlegen, ob die Tallinn Card eine sinnvolle Wahl ist. Auch der Nahverkehr ist darin enthalten.
  • Mit der pilet.ee-App (iOS und Android) lassen sich in vielen Städten Estlands Tickets für Bus und Bahn online kaufen.
  • Wer Essen nach Hause bestellen möchte, kann das natürlich auch tun. Wir haben hier Wolt entdeckt, welches ähnlich wie Lieferando in Deutschland ist.

Finanzielles

  • Währung: Euro
  • Kartenzahlung: hier akzeptieren fast alle Läden VISA oder Mastercard.
  • Bargeld: Wird selten benötigt, 50 Euro sollten also ausreichen, sofern eine VISA- oder Mastercard-Karte vorhanden ist.
  • Mobilfunk: Roaming mit einer Karte aus der EU ist kostenlos.
  • WLAN/Internet: Was das Internet angeht, ist Estland ganz oben mit dabei. Man sagt sogar, dass Estland eines der besten öffentlichen WLAN-Netze hat. Der Grund? Internet ist in Estland ein Grundrecht. Na kann man es denn glauben? Happy surfing!
  • Trinkgeld: Kennt man hier eher nicht und ist etwas ungewöhnlich.

Kulturelles und Soziales

  • Sprache: Hier wird Estnisch gesprochen, was nah mit dem Finnischen verwandt ist. Die jüngere Generation spricht aber auch hier meist fließend Englisch. Einige sprechen sogar zusätzlich noch Finnisch, Russisch oder Deutsch.
  • Zebrastreifen: Die Estländer achten auf ihre Verkehrsregeln. Zebrastreifen können daher wie in Deutschland genutzt werden. Trotzdem aber immer vorher gucken. 🙂
  • Auswärts Essen: Gerade in den Touristen-Gegenden wird man vor Restaurants gerne von Mitarbeitern angesprochen, die Überzeugungsarbeit leisten wollen. Lasst euch nicht davon beirren, und wählt vielleicht lieber ein anderes Restaurant.
  • Gewohnheiten: Die Estländer lieben ihre Sauna. Das haben wir schon beim Suchen der passenden Wohnung gemerkt. Viele Wohnungen haben direkt eine Sauna integriert. Ist ja auch recht kalt da.
  • Übrigens: Die Menschen in Estland nennt man Esten.

Infrastruktur

  • Steckdosen: Sie verwenden die richtigen Stecker (also den ganz normalen Schuko) 😛
  • Straßenseite: Auch die richtige Seite, also rechts.
  • Öffentliche Verkehrsmittel: Ein 1-Stunden-Ticket kostet in Tallinn direkt beim Fahrer 2 Euro, bei Vorabkauf 1,50 Euro. Dieser kann entweder an den Stationen oder über die pilet.ee-App (siehe oben) geschehen. Entwerten muss man das Ticket immer beim Einsteigen, nicht jedoch beim Aussteigen. Bei den 1-Stunden-Tickets zählt als Gültigkeit die letzte Fahrt. Bedeutet: Wer nach 59 Minuten in einen zweiten Bus einsteigt, darf dort noch beliebig lang mitfahren. Mehr (und aktuelle) Details hier.
  • Toiletten: Manchmal kann das Toiletten-Symbol für Frauen und Männer verwirrend sein. Es kommt vor, dass Toiletten für Frauen mit einem normalen Dreieck gekennzeichnet sind, und Toiletten für Männer mit einem Dreieck auf dem Kopf.
  • Leitungswasser: Kann in Estland bedenkenlos getrunken werden.

Geografisches

  • Inseln: Man glaubt es kaum, aber zu Estland gehören ganze 2222 Inseln. Yep.
  • Lage: Estland liegt im Baltikum, welches aus Estland, Lettland und Litauen besteht. Es gehört damit also offiziell nicht mehr zu den skandinavischen Ländern. Trotzdem zählen sich die Esten gerne (zumindest im Geiste) zu den Skandinaviern.

Politisches

  • Visum: Für EU-Bürger nicht benötigt.
  • Airbnb: Ist hier vollkommen legal. Airbnb arbeitet sogar so eng mit den Behörden zusammen, dass es für Vermieter einen Button gibt, mit dem die Steuerleistungen direkt an die Behörden gemeldet werden kann.

Ich hoffe, wir haben alles Wichtige erfasst. Wenn noch etwas fehlt, oder du Änderungswünsche hast, schreib‘ uns einfach! Wir freuen uns auf deine Nachricht.

Quellen: bunq, rucksacktraeger, visitestonia, Wikipedia, persönliche Erfahrungen

Veröffentlicht in Travel Guide

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