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Der perfekte Rucksack

Rucksäcke. Wenn man als DiNo unterwegs ist und wortwörtlich sein ganzes Hab und Gut in diesem einen Rucksack verstaut ist, möchte man bei dieser Entscheidung besser nichts falsch machen und eventuell auch mal nicht auf den Preis schauen. Schließlich steigt und fällt das ganze Unterfangen, wenn es hier zu erheblichen Komplikationen kommt. Daher an dieser Stelle eine kleine Warnung: Hier geht es um unsere persönliche Situation. Wenn ihr eine andere habt, z.B., weil ihr mit zwei Gepäckstücken pro Person reist, alleine unterwegs seid, oder andere Prioritäten habt, empfehle ich, selbst noch einmal bisschen zu recherchieren, bevor ihr eine Entscheidung trefft.

Disclaimer: Wir haben von keinem der genannten Rucksackhersteller Geld oder Produkte bekommen, und entscheiden daher unvoreingenommen. Links zu Amazon sind allerdings Affiliate-Links. Das bedeutet, dass wir bei jedem Kauf (egal von welchem Hersteller) einen kleinen Teil abbekommen. Ihr habt dadurch aber keinen Nachteil.

Unsere Prioritäten

Uns waren bei der Auswahl des Rucksacks die folgenden Punkte wichtig:

  1. Stabilität: Der Rucksack muss etwas aushalten und darf nicht sofort auseinander fliegen. Schließlich wird er jeden Tag verwendet.
  2. Carry-On-Größe und Gewicht: Um Fliegen werden wir nicht herumkommen. Damit wir nicht bei jedem Flug für extra Gepäck zahlen müssen und auch nicht darum bangen müssen, ob unser Koffer überhaupt mit uns ankommt, ist wichtig, dass der Rucksack auch als Handgepäck durchgeht. Zudem ist wichtig, dass der Rucksack vergleichsweise leicht ist, da viele Airlines als zusätzliches Limit für das Handgepäck 8 kg vorgeben.
  3. Diebstahlschutz: Wenn im Rucksack alles steckt, was man besitzt, möchte man einen Diebstahl möglichst verhindern. Deswegen gibt es Pluspunkte, wenn der Inhalt gut zu sichern ist, z.B. mit einem Schloss, oder es andere sicherheitsrelevante Features gibt.
  4. Tragekomfort: Wir sind auch gerne mal mehrere Stunden mit dem Rucksack auf dem Rücken unterwegs. Und gerade, wenn er voll gepackt ist, wäre ein bequemer Rucksack recht praktisch.
  5. Strukturierung: Kleine Fächer, die leicht zugänglich sind, in die man zum Beispiel das Smartphone reinpacken kann, sind ebenfalls sehr praktisch. Ebenfalls Pluspunkte gibt es für ein Laptopfach und einfachen Zugriff auf die Inhalte des Rucksacks.
  6. Füllmenge: Natürlich ist auch das Fassungsvermögen des Rucksacks von elementarer Bedeutung. 50 Liter sind bei Carry-On-Größen eher nicht möglich, 45 Liter stark an der Grenze. Der optimale Rucksack bietet daher die perfekte Symbiose aus Außenmaßen und Füllmenge.

Unsere Wahl

Am Ende haben wir uns für zwei unterschiedliche Modelle entschieden, da jeder von uns andere Gewichtspunkte auf die Priotitäten gelegt hat. Welche Modelle es wurden und warum wir gerade diese beiden gewählt haben, erklären wir dir im folgenden.

Marinas Entscheidung: Osprey Fairview 40 Reisetasche*

Allgemein:
Maße: 54 x 35 x 23 cm
Leergewicht: 1,44 kg
Volumen: 40 Liter
Entspricht der maximalen EU-Hangepäcksgröße (laut Hersteller)
Besitzt ein gepolstertes Laptop- bzw. Tabletfach

Pro:

  • Weicher Hüftgurt, weiche Schultergurte
  • Stabile Rückenwand, die dennoch leicht nachgibt
  • Besitzt vorne zwei Netze für Getränke oder Regenschirm
  • Kleines Fach vorne für Kleinigkeiten wie Schlüssel, Kleingeld, etc.
  • Zwei große Fächer mit einigen kleineren Fächern innendrin
  • Möglichkeit die Reisverschlüsse mit einem Schloss zu sichern
  • Regenfest und stabil
  • Kann in Tragekoffer verwandelt werden, indem man das Tragesystem für den Rücken einklappt, und ist daher im Notfall auch für das Gepäcksystem am Flughafen geeignet

Contra:

  • Laptopfach befindet sich nicht direkt am Rücken, sondern im vorderen großen Fach hinten. Beim packen muss besonders darauf geachtet werden gleichmäßig zu sortieren (Tetris spielen).
  • Die zusätzlichen kleinen Fächer sind für Dokumente wie Reisepass, Impfpass, oder auch Tablet geeignet. Nicht aber für andere Kleinteile wie Ladegeräte etc.

Lösungen:

  • Mit Packingcubes lässt sich kompakter packen, man kann gleichmäßiger den Inhalt verteilen und findet zwischen den Cubes noch Platz für Ladegerät und Co. so dass diese nicht wild im Rucksack rumliegen.

Warum ich mich dafür entschieden habe:
Mir persönlich war vor allem der Tragekomfort wichtig. Ich hatte schon so einige Rucksäcke in meinem Leben und bin mittlerweile der festen Überzeugung dass ein guter Rucksack gut sitzen und nicht hübsch aussehen muss. Wobei ich bei einer Kombination natürlich auch nicht nein sage. Die Gurte des Osprey sind sehr weich und drücken nicht am Hals, was bei mir häufiger bei Rucksäcken vorkommt, da diese nicht wirklich für einen weiblichen Körper ausgerichtet sind sondern beispielweise Unisex-Format haben.
In Kauf nehme ich dafür, dass meine Elektronik mitten im Rucksack liegt und ich beim Packen darauf achten muss, wo ich was verstaue. Das kostet mehr Zeit, aber ich kann den gefüllten Rucksack (10 kg) dann bis zu zwei Stunden tragen. Die Qualität war mir auch sehr wichtig, weshalb ich mich in einem lokalen Sport- und Outdoor Geschäft zu den verschiedensten Rucksäcken beraten ließ und mich letzendlich dieser überzeugte.

Karims Entscheidung: Digital Nomad 35

Allgemein:
Maße: 55 x 35 x 20 cm
Leergewicht: 1,85 kg
Volumen: 35 Liter
Entspricht der maximalen EU-Handgepäcksgröße

Pro:

  • Sehr gut durchdachtes Fächer-Konzept mit viel Stauraum für alles, was man als DiNo so braucht.
  • Gut geschütztes Laptop- bzw. Technikfach am Rücken, damit es nicht durch Inhalt verbogen wird.
  • Einfacher Zugriff auf oft verwendete Gegenstände während der Reise, sowie Getränkenetz.
  • Gute Möglichkeit, um alle Wertsachen mit Schloss an Reißverschluss abzuschließen.
  • Ein paar „Geheimfächer“, die nicht einfach zu finden sind, um Wertsachen zu verstecken – auch mit RFID-Schutz.
  • Regenfest und stabil
  • Kann in Tragekoffer verwandelt werden, indem man das Tragesystem für den Rücken einklappt, und ist daher im Notfall auch für das Gepäcksystem am Flughafen geeignet.

Contra:

  • Aufgrund der starren Struktur schwerer als vergleichbare Rucksäcke
  • Tragekomfort nicht so gut, wie etwa beim Osprey-Rucksack, trotzdem aber aushaltbar

Warum ich mich dafür entschieden habe:
Höchste Priorität hatte bei mir der Schutz der Technik, da ich ungern einen mehrere Tausend Euro teuren Laptop nach ein paar Monaten ersetzen will. Außerdem sollte er möglichst viel Platz und Packkomfort bieten, jeder Gegenstand sollte einen festen Platz haben, damit ich schnell alles finde, auch wenn wir gerade unterwegs sind. Außerdem war mir wichtig, dass der Rucksack qualitativ gut verarbeitet ist und nicht gleich auseinanderfällt, auch wenn er vielleicht einmal im Flugzeugrumpf mitfliegen muss. All diese Boxen hakt der Digital Nomad 35 an, weshalb ich mich nach vier anderen Versuchen letzten Endes für dieses Modell entschieden habe. Die Abtriche im Tragekomfort und Gewicht nehme ich dafür gerne in Kauf.

 

* Es handelt sich hierbei um einen Affiliate-Link.

 

Veröffentlicht in Allgemein

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