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Verdammt – Was haben wir uns nur dabei gedacht?

Was eine blöde Idee. Wieso haben wir nicht vorher daran gedacht?

Die Wohnung ist schon gekündigt…Wohin sollen wir denn dann? Mist.

Die Panik ist da. Und sie haut um sich ohne Rücksicht auf Verluste. Autsch!

Wir hatten nicht gedacht, dass die Panik so schnell kommt, aber jetzt ist sie da. Und weil wir unseren Blog mit dem Ziel erstellt haben, so transparent wie nur möglich zu sein, werden wir hier auch über dieses unangenehme Thema reden.

Denn selbst wenn wir super im Planen sind und am Ende alles glatt läuft: wir sind auch nur Menschen und wir haben auch Ängste – so wie du sicherlich auch. Und wem hilft es da schon nur schöne Palmenfotos mit lächelnden Gesichtern zu sehen, wenn man gerade das Gefühl hat den größten Fehler seines Lebens zu machen?

Dr. Obvious sagt: Das ist normal!

Wie ihr euch sicherlich schon denken könnt: es ist ok und auch gut in Panik zu geraten. Das müssen wir uns auch stetig einreden, denn eigentlich hilft uns die Panik nur dabei, wirklich an alles zu denken.

Dennoch kann sie ziemlich erdrückend sein, oder auch so stark, dass man weglaufen möchte. Aktuell haben wir richtig Angst, dass wir nicht alles geplant haben. Dass unser erster Aufenthalt in den Niderlanden total doof wird und wir vielleicht sogar schon einen großen Teil unseres Ersparten beim ersten Trip ausgeben. Dann wäre das Leben als DiNo schneller vorbei als man bis drei zählen kann.

Wie gehen wir mit sowas um? Wir versuchen meist den Urpsrung unserer Emotionen auf den Grund zu gehen. Und was war der Grund für unsere aktuelle Panik? Dass wir nicht richtig nachgeschaut haben, wie der ÖPNV in unserer Umgebung fährt. Wir haben zwar eine Anbindung, aber wie gut wir von dort aus zu anderen Orten kommen und vor allem wie viel uns das Kosten wird, das haben wir nicht richtig nachgeschaut. Aber das ist jetzt so, wir können nur das Beste draus machen.

Wenn ich nicht aufpasse, konzentriere ich mich zu stark auf die Zukunft und vergesse dabei, dass das Leben in wirklichkeit eine große Ansammlung von Jetzt-Momenten ist.

– John Strelecky

Und das sieht wie folgt aus: Erwartungen niedrig halten. Wir haben das DiNo-Leben vor allem deshalb gewählt, weil wir es satt haben den Rest unseres Lebens für irgendjemanden zu arbeiten, vor allem, wenn dieser jemand nicht unsere Werte teilt. Also passen wir unsere Pläne für die Zeit in den Niederlanden etwas an.

Anstatt auf der Suche nach Coworking Spaces und andauernd auf Achse zu sein, werden wir die meiste Zeit dafür nutzen zu entschleunigen. Zeit für uns finden, Lernen und dabei Arbeiten. Das kann man nämlich alles auch von unserem Tiny-Home aus, in dem wir dann eineinhalb Monate leben.

Und schon wirkt das ganze nicht mehr so erdrückend. Natürlich ist das einfacher gesagt als getan. Dass wir so gut mit unseren Emotionen umgehen können, das haben wir nur mit viel Arbeit hinbekommen. Letztenendes muss man es immer wieder versuchen und so objektiv wie möglich seine eigenen Emotionen zu bewerten.

Puh. Jetzt ist alles wieder gut, oder?

Naja, also wir können jetzt besser damit umgehen! Die Angst ist aber trotzdem noch da. Und das ist ok so. Wir nutzen sie jetzt, um unser nächstes Ziel für Anfang 2020 noch besser zu planen. Vielleicht haben wir dann auch die Angst für’s erste besiegt. Wie das Ganze dann wirklich abläuft, erfährst du natürlich aus erster Hand direkt bei uns. Auf dem Blog, im Podcast, auf Instagram oder Twitter.

 

Bis dahin freuen wir uns, wenn du dich mit uns vernetzt! Schreib uns gerne an. Schau‘ nach, ob wir gerade in deiner Nähe sind und vereinbare ein Treffen mit uns. Wir freuen uns auf dich!

 

Veröffentlicht in Mental Health

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